Rückblick auf das Schulprojekt „Europa im Blick“ in den letzten beiden Schuljahren
Mehr als 2.300 Schülerinnen und Schüler nahmen am Projekt teil
- Erschienen amWie funktioniert die Europäische Union? Was bedeutet EU-Förderung? Wofür werden EU-Fördergelder eingesetzt? Und welchen Einfluss haben diese eigentlich auf den Alltag in Brandenburg? Mit diesen Fragen beschäftigten sich in den Schuljahren 2024/2025 und 2025/2026 mehr als 2.300 Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Schulprojekts „Europa im Blick“. Insgesamt wurden 102 90-minütige Unterrichtseinheiten und 11 Projekttage an weiterführenden Schulen in ganz Brandenburg durchgeführt. Die Veranstaltungen erreichten Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulformen und Jahrgangsstufen.
Das Gemeinschaftsprojekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Fonds für einen gerechten Übergang (Just Transition Fund/JTF), des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie aus Mitteln des Landes Brandenburg finanziert.
Ziel des Projekts war es, europäische Politik und insbesondere die Wirkung der EU-Förderpolitik verständlich und lebensnah zu vermitteln. Statt eines klassischen Vortrags standen interaktive Methoden im Mittelpunkt: Planspiele, Quizformate, Gruppenarbeiten und Expertengespräche ermöglichten es den Teilnehmenden, selbst aktiv zu werden, mehr über die EU zu lernen und die Bedeutung der Fonds ELER, EFRE, JTF und ESF+ anhand konkreter Beispiele aus Brandenburg nachzuvollziehen. Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler zeigen, dass dieser Ansatz aufgegangen ist.
„Ich fand es gut, zu wissen, wie viel Geld in diesen Förderprogrammen eigentlich steckt & wo genau sie hinfließen."Ein Schüler
Viele Teilnehmende hoben hervor, dass sie sich aktiv einbringen konnten und der Workshop gerade deshalb Spaß gemacht habe.
Lehrkräfte konnten sich über die Website europa-im-blick.brandenburg.de für die Veranstaltungen anmelden. Zur Auswahl standen unterschiedliche Module, aus denen sie das passende Angebot für ihre Kurse aussuchen konnten. Auch die Lehrkräfte zogen ein positives Fazit der Veranstaltungen. Besonders gelobt wurden die gelungene Verbindung von Theorie und Praxis, die abwechslungsreiche Methodik und die verständliche Vermittlung der Inhalte.
„Die Verbindung zwischen Theorie und Praxis war gelungen. Die Schülerinnen und Schüler lernten die verschiedenen Förderfonds kennen, recherchierten regionale Beispiele und präsentierten ihre Ergebnisse. So entstand eine direkte Anknüpfung an den Unterricht und die Abiturschwerpunkte."Eine Lehrkraft
Die positiven Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften bestätigen, dass das Projekt einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung geleistet hat. Sie zeigen zugleich, dass junge Menschen sich für europäische Themen begeistern lassen – insbesondere dann, wenn diese lebensnah vermittelt werden und sie sich selbst aktiv einbringen können.
In den letzten beiden Schuljahren wurde das Projekt von der polyspektiv Burgdörfer & Ness GbR durchgeführt. Auch in den Schuljahren 2026/2027, 2027/2028 sowie dem ersten Halbjahr des Schuljahres 2028/2029 wird das Projekt fortgeführt. Bis zum 31. Januar 2029 übernimmt der BBAG – Bildung, Begegnung, Austausch – gemeinsam e.V. die Umsetzung. Die Projektwebsite wird zeitnah überarbeitet, sodass darüber wieder eine Anmeldung zur Teilnahme möglich ist.
