Startschuss für die große Sanierung am Theater in Schwedt gefallen
Ein Ort der Begegnung erwacht zum neuen Leben
- Erschienen amAm 21. Januar haben sich zahlreiche geladene Gäste, Mitarbeiter der Stadt und des Theaters sowie Theaterfreunde vor dem Großen Haus der Uckermärkischen Bühnen zusammengefunden. Zwischen Bauzaun und festlichen Worten wurde mit der Enthüllung des Baustellenschildes der offizielle Baustart zur Sanierung vollzogen – und mit ihm ein Stück Ostmoderne zu neuem Leben erweckt.
Zwischen1974 und 1978 erbaut, war das Theater von Anfang an ein Ort der Begegnung und Kultur – und ist es bis heute geblieben.
„Die Uckermärkischen Bühnen sind für Schwedt mehr als nur ein Theater. Sie sind ein Symbol der Stadt, ein Ort des Austauschs und der Inspiration.“
bringt es Bürgermeisterin Annekathrin Hoppe auf den Punkt
Rund 30 Millionen Euro fließen in die umfassende energetische Sanierung und funktionale Ertüchtigung des Hauses. Die EU steuert über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mehr als 16,7 Millionen Euro bei.
Das Sanierungspaket, für das seit 2022 unter Denkmalschutz stehende Große Haus ist umfangreich: Die Glasfassaden werden erneuert, Dächer statisch und energetisch auf Vordermann gebracht, Heizungs- und Kühltechnik modernisiert, ebenso wie Elektroinstallation und Sanitärbereiche. Im Inneren werden Funktionsräume und das Foyer im ersten Obergeschoss umgebaut. Ein besonderes Augenmerk gilt der Wiederherstellung der bauzeitlichen Garderoben – und auch die beliebte Theaterklause zieht an die Hauptfront des Hauses.
Parallel laufen die Arbeiten an der Technischen Gebäudeausstattung und anderen Funktionsräumen im Haupthaus. Für den Spielbetrieb während der Bauphase wird das Podium zu temporären Aufenthalts- und Büroräumen für das technische Personal umgebaut.
Bis Ende 2027, so der ambitionierte Zeitplan, sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Das Große Haus wird dann nicht nur energetisch und funktional auf der Höhe der Zeit sein – sondern auch ein würdiges Denkmal der Ostmoderne.
„Ohne diese Förderprogramme wäre ein Projekt in dieser Größenordnung für uns als Stadt kaum zu stemmen. Deshalb sind wir allen Partnern sehr dankbar.“
betont Bürgermeisterin Annekathrin Hoppe
