ME Energy - Elektrisierende Visionen mit Zukunft

Das Start-up ME Energy mit Sitz in Wildau hat eine Schnellladestation für E-Fahrzeuge entwickelt, die weltweit einzigartig ist. Unabhängig vom Stromnetz und Einsatzort erzeugt sie klimaneutralen Strom und verbessert die Lade-Infrastruktur im Land. Nun geht die visionäre Technik aus dem Landkreis Dahme-Spreewald in Serie.

Ursprünglich wollten Alexander Sohl und Inès Adler die Zukunft der Elektromobilität dort vorantreiben, wo beide als Ingenieure für traditionsreiche Konzerne der Automobilindustrie arbeiteten: in Stuttgart. Sohl und Adler planten einen Reichweitenverlängerer (Range-Extender) für E-Autos, der energiereichen Alkohol, flüssiges Methanol, schadstofffrei verbrennt und so den nötigen Strom erzeugt, um Auto-Batterien zu laden. Doch aus den Plänen wurde nichts – die Kosten pro Fahrzeug wären zu hoch gewesen. So kamen beide Stromvisionäre auf eine andere Idee, die 2018 als Start-up in Wildau ihren Lauf nahm, schon bald darauf mit Wirtschaftspreisen ausgezeichnet wurde und Mitte 2021 deutschlandweit in Serie geht.

Frische Luft für Brandenburg

Mit ihrer 2018 gegründeten Firma ME Energy wollen Sohl und Adler die Elektromobilität in Deutschland beschleunigen. Nachhaltig, mobil und preiswert für Endkunden. Gelingen soll das mit einer Schnellladestation für Elektrofahrzeuge, die reine Bio-Kraftstoffe wie Methanol schadstofffrei in elektrische Energie umwandelt, ausschließlich CO2-neutrale Energieträger nutzt, auf einen Netzanschluss verzichtet und Strom um etwa ein Drittel günstiger erzeugt als aus dem Stromnetz. Der Clou: Die Ladestation muss nicht an ein Stromnetz angeschlossen werden und ist damit netzunabhängig. Der Strom wird direkt in der Ladesäule produziert. Die technische Entwicklung eines Prototyps der Ladestation wurde durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Geld und Schadstoffe einsparen

Der Markt für Elektrofahrzeuge wächst. In Brandenburg etwa wurden im Jahr 2020 rund 50­ Prozent mehr Elektrofahrzeuge zugelassen als im Vorjahr. Doch nur 15 Prozent aller Ladestationen in Deutschland sind Schnellladestationen. Sie auszubauen, ist aufwändig – und teurer, als gewöhnliche Ladesäulen zu installieren. Denn bei Schnellladesäulen müssen Energieversorger zunächst geeignete Leitungen unter der Erde verlegen und Trafo-Stationen leistungsfähig machen. Nur dann kann genug Strom mit der nötigen hohen Ladeleistung in die Akkus von E-Fahrzeugen fließen. Bei der Schnellladestation von ME Energy entfallen all diese Planungs- und Erschließungskosten. Die Station ist mobil, kann laut Sohl „an nahezu jedem Ort der Welt“ aufgebaut und eingesetzt werden. Potentielle Kunden sind Unternehmen mit Fuhrparks, Fahrdienstleister, Tankstellen und Supermärkte, auf deren Parkplätzen schnell E-Autos aufgeladen werden können. Für solche Kunden hat ME Energy bis zum Jahresende zwei Pilotstationen in Vorserie gebracht, die ab Januar 2021 den E-Mobilitätsmarkt bereichern sollen.

Weitere Informationen unter meenergy.earth

Ursprünglich wollten Alexander Sohl und Inès Adler die Zukunft der Elektromobilität dort vorantreiben, wo beide als Ingenieure für traditionsreiche Konzerne der Automobilindustrie arbeiteten: in Stuttgart. Sohl und Adler planten einen Reichweitenverlängerer (Range-Extender) für E-Autos, der energiereichen Alkohol, flüssiges Methanol, schadstofffrei verbrennt und so den nötigen Strom erzeugt, um Auto-Batterien zu laden. Doch aus den Plänen wurde nichts – die Kosten pro Fahrzeug wären zu hoch gewesen. So kamen beide Stromvisionäre auf eine andere Idee, die 2018 als Start-up in Wildau ihren Lauf nahm, schon bald darauf mit Wirtschaftspreisen ausgezeichnet wurde und Mitte 2021 deutschlandweit in Serie geht.

Frische Luft für Brandenburg

Mit ihrer 2018 gegründeten Firma ME Energy wollen Sohl und Adler die Elektromobilität in Deutschland beschleunigen. Nachhaltig, mobil und preiswert für Endkunden. Gelingen soll das mit einer Schnellladestation für Elektrofahrzeuge, die reine Bio-Kraftstoffe wie Methanol schadstofffrei in elektrische Energie umwandelt, ausschließlich CO2-neutrale Energieträger nutzt, auf einen Netzanschluss verzichtet und Strom um etwa ein Drittel günstiger erzeugt als aus dem Stromnetz. Der Clou: Die Ladestation muss nicht an ein Stromnetz angeschlossen werden und ist damit netzunabhängig. Der Strom wird direkt in der Ladesäule produziert. Die technische Entwicklung eines Prototyps der Ladestation wurde durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Geld und Schadstoffe einsparen

Der Markt für Elektrofahrzeuge wächst. In Brandenburg etwa wurden im Jahr 2020 rund 50­ Prozent mehr Elektrofahrzeuge zugelassen als im Vorjahr. Doch nur 15 Prozent aller Ladestationen in Deutschland sind Schnellladestationen. Sie auszubauen, ist aufwändig – und teurer, als gewöhnliche Ladesäulen zu installieren. Denn bei Schnellladesäulen müssen Energieversorger zunächst geeignete Leitungen unter der Erde verlegen und Trafo-Stationen leistungsfähig machen. Nur dann kann genug Strom mit der nötigen hohen Ladeleistung in die Akkus von E-Fahrzeugen fließen. Bei der Schnellladestation von ME Energy entfallen all diese Planungs- und Erschließungskosten. Die Station ist mobil, kann laut Sohl „an nahezu jedem Ort der Welt“ aufgebaut und eingesetzt werden. Potentielle Kunden sind Unternehmen mit Fuhrparks, Fahrdienstleister, Tankstellen und Supermärkte, auf deren Parkplätzen schnell E-Autos aufgeladen werden können. Für solche Kunden hat ME Energy bis zum Jahresende zwei Pilotstationen in Vorserie gebracht, die ab Januar 2021 den E-Mobilitätsmarkt bereichern sollen.

Weitere Informationen unter meenergy.earth