Hauptmenü

Finizio - So wird „Shit zum H.I.T.“

Bild von einer Wendemaschine für Humus auf der Versuchsanlage von finizio in Eberswalde
(c) finizio - Future Sanitation
Bild von einer Wendemaschine für Humus auf der Versuchsanlage von finizio in Eberswalde
(c) finizio - Future Sanitation

Das Start-up Finizio revolutioniert Sanitäranlagen zur nachhaltigen Düngerproduktion. Die menschlichen Hinterlassenschaften bilden die Basis einer effizienten Humusge­winnung im Sinne der ökologischen Kreislaufwirtschaft. In Eberswalde veredelt ihre Pilotanlage testweise Humusdünger aus Inhalten von Trockentoiletten (H.I.T.).

Wenn es nach dem Pioniergeist von Finizio geht, soll zukünftig neben tierischem Mist auch die menschliche Notdurft als qualitätsgesicherter Humusdünger wieder auf regionale Äcker Brandenburgs ausgebracht und somit in den Nährstoffkreislauf zurückgeführt werden. Mit ihren Trockentoiletten und der aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Pilotanlage in Eberswalde will Finizio den ökologischen Mehrwert und das bisher ungenutzte Potenzial dieses „Geschäfts“ aufzeigen. Die Anlage dient als Testlauf zur düngerechtlichen Zulassung für den H.I.T.

Trockentoilette statt Chemie-Klo

Die stationären Trockentoiletten separieren für die weiteren Verarbeitungsschritte bereits Fest- und Flüssigstoffe mit der innovativen Urinableitung – dem „PeePot“. Nützlicher Nebeneffekt ist die Verminderung unangenehmer Gerüche. Finizio´s mobile Festival-Toilette überzeugt auch mit ihrer nachhaltigen Transporteffizienz. Dank Falt- und Stapelsystem können nun 40, statt nur sechs herkömmliche Kabinen auf einer Anhängerladefläche von 8 m² transportiert werden. Die gesammelten Inhalte der eigenen und anderer befreundeter Komposttoiletten-Unternehmen werden dann in der deutschlandweit einzigartigen Pilotanlage in Eberswalde aufbereitet.

Wertschöpfung statt Entsorgung

Der „Hyco“ – ein Hygienisierungscontainer – belüftet das eingesammelte Material, inaktiviert Krankheitserreger und fördert zudem die Bildung von guten Mikroorganismen bei Temperaturen von bis zu 75 °C. Nach sieben Tagen Hitze-Kur wird die Ladung in Eberswalde auf längliche Haufen, sogenannte „Mieten“ aufgeschüttet und die Humifizierung kann beginnen. Eine Wendemaschine wälzt nun fast täglich die Biomasse um und sorgt so für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr und Homogenität des Materials. Nach acht Wochen ist durch diesen Prozess ein nährstoffreiches Substrat entstanden, das im letzten Schritt ausgesiebt wird, um es von Fremdstoffen wie beispielsweise Hygieneartikeln zu befreien. Der fertige nährstoffreiche und qualitätsgesicherte Humusdünger ist nun bereit für die Ausbringung auf regionalen Ackerflächen in der Umgebung. Aus Mitteln des EFRE konnten bereits 75 % der gesamten Investitionskosten für die Pilotanlage in Brandenburg gefördert werden. Finizio´s Arbeit hat aber auch Vorbildcharakter für eine zukünftige überregionale Produktion des H.I.T. Ganz nach dem Motto des jungen und engagierten Teams könnte es daher auch mithilfe des EFRE bald deutschlandweit heißen: „...nach uns der Humus“.

Weitere Informationen unter finizio.de

Wenn es nach dem Pioniergeist von Finizio geht, soll zukünftig neben tierischem Mist auch die menschliche Notdurft als qualitätsgesicherter Humusdünger wieder auf regionale Äcker Brandenburgs ausgebracht und somit in den Nährstoffkreislauf zurückgeführt werden. Mit ihren Trockentoiletten und der aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Pilotanlage in Eberswalde will Finizio den ökologischen Mehrwert und das bisher ungenutzte Potenzial dieses „Geschäfts“ aufzeigen. Die Anlage dient als Testlauf zur düngerechtlichen Zulassung für den H.I.T.

Trockentoilette statt Chemie-Klo

Die stationären Trockentoiletten separieren für die weiteren Verarbeitungsschritte bereits Fest- und Flüssigstoffe mit der innovativen Urinableitung – dem „PeePot“. Nützlicher Nebeneffekt ist die Verminderung unangenehmer Gerüche. Finizio´s mobile Festival-Toilette überzeugt auch mit ihrer nachhaltigen Transporteffizienz. Dank Falt- und Stapelsystem können nun 40, statt nur sechs herkömmliche Kabinen auf einer Anhängerladefläche von 8 m² transportiert werden. Die gesammelten Inhalte der eigenen und anderer befreundeter Komposttoiletten-Unternehmen werden dann in der deutschlandweit einzigartigen Pilotanlage in Eberswalde aufbereitet.

Wertschöpfung statt Entsorgung

Der „Hyco“ – ein Hygienisierungscontainer – belüftet das eingesammelte Material, inaktiviert Krankheitserreger und fördert zudem die Bildung von guten Mikroorganismen bei Temperaturen von bis zu 75 °C. Nach sieben Tagen Hitze-Kur wird die Ladung in Eberswalde auf längliche Haufen, sogenannte „Mieten“ aufgeschüttet und die Humifizierung kann beginnen. Eine Wendemaschine wälzt nun fast täglich die Biomasse um und sorgt so für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr und Homogenität des Materials. Nach acht Wochen ist durch diesen Prozess ein nährstoffreiches Substrat entstanden, das im letzten Schritt ausgesiebt wird, um es von Fremdstoffen wie beispielsweise Hygieneartikeln zu befreien. Der fertige nährstoffreiche und qualitätsgesicherte Humusdünger ist nun bereit für die Ausbringung auf regionalen Ackerflächen in der Umgebung. Aus Mitteln des EFRE konnten bereits 75 % der gesamten Investitionskosten für die Pilotanlage in Brandenburg gefördert werden. Finizio´s Arbeit hat aber auch Vorbildcharakter für eine zukünftige überregionale Produktion des H.I.T. Ganz nach dem Motto des jungen und engagierten Teams könnte es daher auch mithilfe des EFRE bald deutschlandweit heißen: „...nach uns der Humus“.

Weitere Informationen unter finizio.de