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Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF - Virtuell durch das Forum Romanum wandeln

In einer virtuellen Darstellung ist ein älterer Mann in einer Toga auf dem antiken Forum Romanum zu sehen.
(c) Filmuniversität Babelsberg
In einer virtuellen Darstellung ist ein älterer Mann in einer Toga auf dem antiken Forum Romanum zu sehen.
(c) Filmuniversität Babelsberg

Die Filmuniversität Babelsberg in Potsdam hat das Forum Romanum des antiken Roms digital als wissenschaftlichen Erlebnisraum rekonstruiert. In der „Virtual History“ können Interessierte durch eine virtuelle Welt wandeln, viel über die Antike lernen und dabei völlig neue sinnliche Erfahrungen im Erleben von Geschichte machen.

Es ist der Morgen nach der Ermordung von Gaius Julius Cäsar (16. März 44 v. Chr.). Das Licht umspielt die vie­len Marmorsäulen und Tempeldächer. Sie befinden sich auf einem leeren Platz, auf dem verteilt Rauchsäulen nahegelegener Tempel und Häuser aufsteigen. Es kreisen hörbar die ersten Vögel am Himmel. Es dringen die Geräusche aus allen Teilen des Forums und der ganzen Stadt durch. Sich über das Forum Romanum bewegend, laden viele Informationsstationen dazu ein, die Spuren der antiken Geschichte direkt vor Ort zu erkunden.

Die Entscheidung liegt zwischen spannenden Informationen, einer Partie des römischen Spieleklassikers Rota, einem klangvollen Spiel auf einer antiken Kithara oder einem Wissenstest über die Bauwerke des beeindruckenden Platzes.

So oder so ähnlich könnte ein Besuch in der „Virtual History“, einem gemeinsamen Projekt der Filmuniversi­tät Babelsberg KONRAD WOLF und der Humboldt-Universität Berlin aussehen. Die erfolgreiche Umsetzung des anspruchsvollen Pilot-Projekts konnte durch die Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für re­gionale Entwicklung (EFRE) realisiert werden.

Ein fachübergreifendes Team aus Medienschaffenden und Altertumsforscherinnen und -forschern hat dabei gemeinsam auf Basis der archäologischen Datenlage und der überlieferten Aufzeichnungen Ciceros, dem berühmtesten Redner Roms, das antike Forum Romanum in der Virtual Reality (VR) nachempfunden – und damit über 2.000 Jahre später wieder auferstehen lassen. Je nach Interesse können sich die Gäste an virtuellen Infopunkten zu den wissenschaftlichen Fakten zum jeweiligen Ort informieren oder das imposante Forum Romanum und die vielen bewegten Figuren einfach nur visuell und auditiv wahrnehmen.

Vorreiterrolle der digitalen Wissensvermittlung

Im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung zeigt das Projekt, wie Geschichte zukünftig gelehrt und spie­lerisch erlebbar gemacht werden kann. Die innovative Gestaltung und Darstellungsform in der VR ermöglicht den „Zeitreisenden“ ein völliges „Eintauchen“ in die archäologischen Quellen. Dies schafft nicht nur eine einzigartige Lernerfahrung, sondern stößt auch die wis­senschaftlichen Diskurse durch kritisches Hinterfragen und Überprüfen der Funde im virtuellen Gesamtbild an. Das fachübergreifende Arbeiten nach dem Vorbild von „Virtual History“ könnte zukünftig die Wissensvermittlung nachhaltig verändern.

Weitere Informationen unter www.filmuniversitaet.de

Es ist der Morgen nach der Ermordung von Gaius Julius Cäsar (16. März 44 v. Chr.). Das Licht umspielt die vie­len Marmorsäulen und Tempeldächer. Sie befinden sich auf einem leeren Platz, auf dem verteilt Rauchsäulen nahegelegener Tempel und Häuser aufsteigen. Es kreisen hörbar die ersten Vögel am Himmel. Es dringen die Geräusche aus allen Teilen des Forums und der ganzen Stadt durch. Sich über das Forum Romanum bewegend, laden viele Informationsstationen dazu ein, die Spuren der antiken Geschichte direkt vor Ort zu erkunden.

Die Entscheidung liegt zwischen spannenden Informationen, einer Partie des römischen Spieleklassikers Rota, einem klangvollen Spiel auf einer antiken Kithara oder einem Wissenstest über die Bauwerke des beeindruckenden Platzes.

So oder so ähnlich könnte ein Besuch in der „Virtual History“, einem gemeinsamen Projekt der Filmuniversi­tät Babelsberg KONRAD WOLF und der Humboldt-Universität Berlin aussehen. Die erfolgreiche Umsetzung des anspruchsvollen Pilot-Projekts konnte durch die Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für re­gionale Entwicklung (EFRE) realisiert werden.

Ein fachübergreifendes Team aus Medienschaffenden und Altertumsforscherinnen und -forschern hat dabei gemeinsam auf Basis der archäologischen Datenlage und der überlieferten Aufzeichnungen Ciceros, dem berühmtesten Redner Roms, das antike Forum Romanum in der Virtual Reality (VR) nachempfunden – und damit über 2.000 Jahre später wieder auferstehen lassen. Je nach Interesse können sich die Gäste an virtuellen Infopunkten zu den wissenschaftlichen Fakten zum jeweiligen Ort informieren oder das imposante Forum Romanum und die vielen bewegten Figuren einfach nur visuell und auditiv wahrnehmen.

Vorreiterrolle der digitalen Wissensvermittlung

Im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung zeigt das Projekt, wie Geschichte zukünftig gelehrt und spie­lerisch erlebbar gemacht werden kann. Die innovative Gestaltung und Darstellungsform in der VR ermöglicht den „Zeitreisenden“ ein völliges „Eintauchen“ in die archäologischen Quellen. Dies schafft nicht nur eine einzigartige Lernerfahrung, sondern stößt auch die wis­senschaftlichen Diskurse durch kritisches Hinterfragen und Überprüfen der Funde im virtuellen Gesamtbild an. Das fachübergreifende Arbeiten nach dem Vorbild von „Virtual History“ könnte zukünftig die Wissensvermittlung nachhaltig verändern.

Weitere Informationen unter www.filmuniversitaet.de