Fahrradparkhaus Eberswalde - Nachhaltiges Parken mit dem Rad

Blick auf den Rohbau des Fahrradparkhauses in Holzbauweise am Bahnhof in Eberswalde
(c) Stefan Prescher; Stadt Eberswalde
Blick auf den Rohbau des Fahrradparkhauses in Holzbauweise am Bahnhof in Eberswalde
(c) Stefan Prescher; Stadt Eberswalde

Das neue Fahrradparkhaus in Eberswalde soll die Nutzung des Bahnhofs als Umstiegsplatz auf den öffentlichen Nahverkehr für Pendelnde und andere Reisende, die mit dem Rad unterwegs sind, erleichtern. Die sicheren Abstellplätze in Bahnhofsnähe animieren dazu, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen und öfter mal aufs Rad umzusteigen.

Die Stadt Eberswalde hat in den letzten Jahren viel unternommen, um den Radverkehr im Stadtgebiet zu fördern und so das Verkehrsaufkommen besser zu regulieren. Nachhaltige Mobilität ist dabei nicht nur wichtiger Bestandteil des Alltags für die Bevölkerung – sie ist auch die Voraussetzung einer zukunftsfähigen Wirtschaft. Eberswalde gehört laut Landesentwicklungsplan der Hauptstadtregion zu den wachsenden Städten im Land. Zukünftig wird eine stetige Zunahme des Pendlerverkehrs mit dem ÖPNV prognostiziert. Dies greift die Stadt-Umland-Strategie „Grün. Clever. Gemeinsam. Perspektiven für Lebensqualität aller Generationen gemeinsam gestalten.“ auf, in deren Rahmen das neue Fahrradparkhaus zwischen der Bergerstraße und dem Bahnhof Eberswalde entstanden ist. Der Bau der Anlage am Verkehrsknotenpunkt wurde zu rund 80 % aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Steigende Nachfrage nach Bike & Ride Angeboten

Nun können bis zu 604 Fahrräder in Gleisnähe in den zwei Geschossen sicher und vor Witterungseinflüssen geschützt abgestellt werden. Dabei wurden alle Zielgruppen berücksichtigt. Neben Doppelstockparkplätzen, Anlehnbügeln für Lastenräder und ausgewiesenen Plätzen für Eltern mit Kindern gibt es auch 60 günstig mietbare Fahrradboxen (mit und ohne Ladefunktion). Insbesondere die Nachfrage nach sicheren Abstellanlagen für teure E-Bikes steigt, die aufgrund ihrer größeren Reichweite mehr Pendelnde motivieren werden, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Nachhaltige Holzbauweise als Vorzeigeobjekt

Ganzheitlich betrachtet leistet das Projekt nicht nur durch die Nutzung, sondern auch durch die bauliche Konstruktion einen umfangreichen Beitrag zum Klimaschutz. Auf einer Grundfläche von rund 1.300 m2 wurden Rampen und Böden aus Beton und Dach-, Fassaden- und Trägerkonstruktionen aus Holz gefertigt. Diese ökologische und nachhaltige Hybridbauweise trägt durch die verwendeten Materialien dazu bei, Kohlenstoff zu binden und so der Atmosphäre langfristig CO2 zu entziehen. Zur Eigenstromversorgung dienen die Fotovoltaik-Module auf dem Dach. Durch die Speicherung der Solarenergie können beispielsweise die E-Bike-Ladesäulen betrieben werden. Circa 800 der 1.000 m2 großen Dachfläche werden zudem mit einem bienenfreundlichen Substrat begrünt. Durch die Bepflanzung können Luftschadstoffe und Feinstaub aus der Luft gefiltert und die Artenvielfalt der Insekten im Stadtgebiet gefördert werden. Bei Starkregen verzögert sich dadurch zudem der Abfluss des Regenwassers und dessen Verdunstung verbessert das Umgebungsklima.

Weitere Informationen unter www.eberswalde.de

Die Stadt Eberswalde hat in den letzten Jahren viel unternommen, um den Radverkehr im Stadtgebiet zu fördern und so das Verkehrsaufkommen besser zu regulieren. Nachhaltige Mobilität ist dabei nicht nur wichtiger Bestandteil des Alltags für die Bevölkerung – sie ist auch die Voraussetzung einer zukunftsfähigen Wirtschaft. Eberswalde gehört laut Landesentwicklungsplan der Hauptstadtregion zu den wachsenden Städten im Land. Zukünftig wird eine stetige Zunahme des Pendlerverkehrs mit dem ÖPNV prognostiziert. Dies greift die Stadt-Umland-Strategie „Grün. Clever. Gemeinsam. Perspektiven für Lebensqualität aller Generationen gemeinsam gestalten.“ auf, in deren Rahmen das neue Fahrradparkhaus zwischen der Bergerstraße und dem Bahnhof Eberswalde entstanden ist. Der Bau der Anlage am Verkehrsknotenpunkt wurde zu rund 80 % aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Steigende Nachfrage nach Bike & Ride Angeboten

Nun können bis zu 604 Fahrräder in Gleisnähe in den zwei Geschossen sicher und vor Witterungseinflüssen geschützt abgestellt werden. Dabei wurden alle Zielgruppen berücksichtigt. Neben Doppelstockparkplätzen, Anlehnbügeln für Lastenräder und ausgewiesenen Plätzen für Eltern mit Kindern gibt es auch 60 günstig mietbare Fahrradboxen (mit und ohne Ladefunktion). Insbesondere die Nachfrage nach sicheren Abstellanlagen für teure E-Bikes steigt, die aufgrund ihrer größeren Reichweite mehr Pendelnde motivieren werden, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Nachhaltige Holzbauweise als Vorzeigeobjekt

Ganzheitlich betrachtet leistet das Projekt nicht nur durch die Nutzung, sondern auch durch die bauliche Konstruktion einen umfangreichen Beitrag zum Klimaschutz. Auf einer Grundfläche von rund 1.300 m2 wurden Rampen und Böden aus Beton und Dach-, Fassaden- und Trägerkonstruktionen aus Holz gefertigt. Diese ökologische und nachhaltige Hybridbauweise trägt durch die verwendeten Materialien dazu bei, Kohlenstoff zu binden und so der Atmosphäre langfristig CO2 zu entziehen. Zur Eigenstromversorgung dienen die Fotovoltaik-Module auf dem Dach. Durch die Speicherung der Solarenergie können beispielsweise die E-Bike-Ladesäulen betrieben werden. Circa 800 der 1.000 m2 großen Dachfläche werden zudem mit einem bienenfreundlichen Substrat begrünt. Durch die Bepflanzung können Luftschadstoffe und Feinstaub aus der Luft gefiltert und die Artenvielfalt der Insekten im Stadtgebiet gefördert werden. Bei Starkregen verzögert sich dadurch zudem der Abfluss des Regenwassers und dessen Verdunstung verbessert das Umgebungsklima.

Weitere Informationen unter www.eberswalde.de