Erlebnisbereich Dransemündung in Panketal - Entspannung und Naturschutz

Die Dransemündung im Ortsteil Zepernick der Gemeinde Panketal wurde zu einem naturnahen Erlebnis- und Erholungsbereich umgestaltet. Ein Kneipp-Einstieg in den Fluss Panke, Spiel- und Sportgeräte und ein Picknickort laden zum Verweilen ein. Bei der Umgestaltung des Areals wurde dabei stets auch der Natur- und Gewässerschutz berücksichtigt.

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Der Bereich zwischen der Straße der Jugend, der Panke und der Dranse im Ortsteil Zepernick ist einer der letzten grünen Orte im Herzen Panketals. Vor dem Hintergrund des stetigen Zuzugs und der zunehmenden Versiegelung von Flächen wuchs daher in der Gemeinde der Wunsch, eine orts- und naturnahe Erholungsmöglichkeit im Grünen zu bieten. Das rund drei Hektar große Areal wurde so umgestaltet, dass es zum Verweilen einlädt und Möglichkeiten für Spiel und Bewegung für alle Generationen und Familien bietet. Dabei galt es auch, bestehende Grünflächen und die Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren und aufzuwerten – auch vor dem Hintergrund des Klimawandels.

Neben dem Kneipp-Einstieg in die Panke entstand ein Picknickplatz an der Dransemündung. Dort gibt es nun auch Hängematten als Möglichkeit zur Entspannung. Für mobilitätseingeschränkte Menschen wurde ein barrierefreies Karussell errichtet. Am Berlin-Usedom- Radweg, der durch das Gelände verläuft, wurden Fahrradständer aufgestellt, eine Fitnessstrecke mit Sport-und Spielgeräten und neue Wege samt Beleuchtung geschaffen. Davon werden unter anderem auch Schülerinnen und Schüler profitieren, denn zukünftig werden sie den Erlebnisbereich auf dem Weg zu einer neuen Turnhalle durchqueren, die unweit davon gebaut wird.

Darüber hinaus soll die Anlage auch für den Naturkundeunterricht genutzt werden. Der Bau der gesamten Umgestaltung wurde zum Großteil aus Fördermitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Das Projekt war zudem Teil des Stadt-Umland-Wettbewerbs.

Einklang von Mensch und Natur

Bei der Maßnahme standen neben der Schaffung von Erholungs- und Bewegungsräumen auch der Naturschutz, die Gewässerthematik und die Regenwasserbewirtschaftung im Fokus. Es wurden Altlasten beseitigt, Bäume und Hecken gepflanzt und Ruhezonen für Amphibien geschaffen. Das Besondere an dem Standort ist, dass sich auf dem Areal früher die Zepernicker Badeanstalt befand. Reste des Betonbeckens liegen noch im Boden. Über die Jahre entstand darin ein einzigartiges Biotop, das im Zuge des Umbaus erhalten werden konnte. Gerade in den Sommermonaten drohte dieses durch den fehlenden Frischwasserzufluss jedoch oft „umzukippen“.

Durch ein umfassendes Gewässermonitoring kann dem Sauerstoffmangel durch Belüftung mit einer Umwälzpumpe und durch Zugabe von Nitrat nun entgegengewirkt werden. Droht das Wasser umzukippen, werden umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet. Die konstante Überwachung der Temperatur, des Pegelstands und des Sauerstoffgehalts durch die Gemeinde Panketal ist einzigartig und damit ein Vorbild für viele andere Kommunen, die sich für ihre Gewässer eine ähnliche Aufwertung wünschen.

Weitere Informationen unter panketal.de

Der Bereich zwischen der Straße der Jugend, der Panke und der Dranse im Ortsteil Zepernick ist einer der letzten grünen Orte im Herzen Panketals. Vor dem Hintergrund des stetigen Zuzugs und der zunehmenden Versiegelung von Flächen wuchs daher in der Gemeinde der Wunsch, eine orts- und naturnahe Erholungsmöglichkeit im Grünen zu bieten. Das rund drei Hektar große Areal wurde so umgestaltet, dass es zum Verweilen einlädt und Möglichkeiten für Spiel und Bewegung für alle Generationen und Familien bietet. Dabei galt es auch, bestehende Grünflächen und die Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren und aufzuwerten – auch vor dem Hintergrund des Klimawandels.

Neben dem Kneipp-Einstieg in die Panke entstand ein Picknickplatz an der Dransemündung. Dort gibt es nun auch Hängematten als Möglichkeit zur Entspannung. Für mobilitätseingeschränkte Menschen wurde ein barrierefreies Karussell errichtet. Am Berlin-Usedom- Radweg, der durch das Gelände verläuft, wurden Fahrradständer aufgestellt, eine Fitnessstrecke mit Sport-und Spielgeräten und neue Wege samt Beleuchtung geschaffen. Davon werden unter anderem auch Schülerinnen und Schüler profitieren, denn zukünftig werden sie den Erlebnisbereich auf dem Weg zu einer neuen Turnhalle durchqueren, die unweit davon gebaut wird.

Darüber hinaus soll die Anlage auch für den Naturkundeunterricht genutzt werden. Der Bau der gesamten Umgestaltung wurde zum Großteil aus Fördermitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Das Projekt war zudem Teil des Stadt-Umland-Wettbewerbs.

Einklang von Mensch und Natur

Bei der Maßnahme standen neben der Schaffung von Erholungs- und Bewegungsräumen auch der Naturschutz, die Gewässerthematik und die Regenwasserbewirtschaftung im Fokus. Es wurden Altlasten beseitigt, Bäume und Hecken gepflanzt und Ruhezonen für Amphibien geschaffen. Das Besondere an dem Standort ist, dass sich auf dem Areal früher die Zepernicker Badeanstalt befand. Reste des Betonbeckens liegen noch im Boden. Über die Jahre entstand darin ein einzigartiges Biotop, das im Zuge des Umbaus erhalten werden konnte. Gerade in den Sommermonaten drohte dieses durch den fehlenden Frischwasserzufluss jedoch oft „umzukippen“.

Durch ein umfassendes Gewässermonitoring kann dem Sauerstoffmangel durch Belüftung mit einer Umwälzpumpe und durch Zugabe von Nitrat nun entgegengewirkt werden. Droht das Wasser umzukippen, werden umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet. Die konstante Überwachung der Temperatur, des Pegelstands und des Sauerstoffgehalts durch die Gemeinde Panketal ist einzigartig und damit ein Vorbild für viele andere Kommunen, die sich für ihre Gewässer eine ähnliche Aufwertung wünschen.

Weitere Informationen unter panketal.de