EU-Strukturfonds für die Agrar- und Umweltforschung

Die Strukturfonds der EU-Förderperiode 2000-2006 (EFRE, ESF und EAGFL) sowie der FIAF ermöglichten es, Mittel in den verschiedensten, sich ergänzenden Bereichen einzusetzen. Beispielhaft seien erwähnt: Arbeitsmarkt, Qualifizierung, regionale Wirtschaftsförderung, Verbesserung der Infrastruktur, Förderung des ländlichen Raums, Umweltschutz und grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Im Bereich der Forschung kommen vorwiegend Mittel des EFRE zum Einsatz.

Wie wurden die EFRE-Mittel für die Forschung eingesetzt?

Forschung, Entwicklung und Innovation sind von großer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung. Wesentliche spezifische Ziele der EFRE-Förderung waren in Bezug auf die Agrar- und Umweltforschung deshalb

  • die Schaffung einer modernen Forschungsinfrastruktur, die neben Baumaßnahmen auch Investitionen in Großgeräte umfasst sowie
  • die Förderung von Pilotprojekten für neue Wertschöpfungsfelder und Einkommensalternativen im ländlichen Raum.
Mit den EU-Fördermitteln konnte die Landesförderung, die für die
  • Leibniz-Institute (ATB, IGZ, ZALF) 12,4 Mio. EUR/Jahr und
  • Mehrländer-/und andere Institute (FIB, MLUA, IfB, LIB, LVAT, LGF, IGV) 3,04 Mio. EUR/Jahr
beträgt, entscheidend ergänzt werden.

Im Bereich der außeruniversitären Agrarforschung im Förderzeitraum 2000 – 2006 wurden knapp 21,5 Mio. EUR, also ca. 3,6 Mio. EUR/Jahr eingesetzt. Damit konnten umfangreiche Baumaßnahmen im ZALF Müncheberg, ATB Bornim und IGZ Großbeeren, im Länderinstitut für Bienenkunde, in der Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung Groß Kreutz, im Institut für Fortpflanzung landwirtschaftlicher Nutztiere in Schönow und Institut für Binnenfischerei Potsdam-Sacrow durchgeführt werden.

Dabei erstreckt sich das Spektrum der Tätigkeit von

  • der Forschung über
  • die Ausbildung (allein 2005 wurden 2.407 Personen von den genannten Forschungseinrichtungen ausgebildet)
  • die Weiterbildung (bezogen auf 2005 wurden 1.174 Bildungsveranstaltungen durchgeführt)
  • bis hin zur Beratung von Politik und Wirtschaft (allein 2005 wurden 2.510 Unternehmen beraten).

Die Institute weisen somit eindrucksvolle Ergebnisse im Wissenstransfer auf.

Von der Auflistung der Agrarforschungsinstitute ausgehend erhalten Sie detaillierte Informationen über die geförderten Projekte.

Text: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, Ref. 26, Frau Dr. Schneider

Kontakt

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Tel. 0331/866-1601
efreinfo@mwe.brandenburg.de

Pressestelle:
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Tel. 0331/866-1509
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Förderberatung durch ILB:
Tel. 0331/660-2211
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